Die Wippe kippt, wenn Wasser vom Fangtrichter kommt (Regen), und registriert die Niederschlagsmenge. Schnee kann die Wippe blockieren, wenn keine Beheizung vorhanden ist.
Regen oder Schnee fällt in einen Fangtrichter, der den Niederschlag sammelt.
Der Trichter leitet das Wasser oder geschmolzene Eis in die Kippwippe.
Bei Schnee ist es wichtig, dass der Trichter beheizt ist, damit der Schnee schmilzt und die Wippe erreicht.
Die Wippe besteht aus zwei kleinen Schälchen auf einer Achse.
Funktionsprinzip:
Ein Magnet oder Sensor registriert jedes Kippen der Wippe.
Die Wetterstation zählt die Anzahl der Kippschläge automatisch.
Aus der Anzahl der Kippschläge wird die Gesamtniederschlagsmenge berechnet:
Niederschlag = Kippschläge × Menge pro Schlag
Manche Stationen messen auch die Intensität des Niederschlags, indem sie die Zeit zwischen den Kippschlägen auswerten.
Je schneller die Wippe kippt, desto stärker der Regen.
Lösung: Beheizte Trichter schmelzen Schnee und Eis, sodass der Sensor auch bei Minusgraden zuverlässig funktioniert.
Zusammenfassend: Der Kippsensor misst Niederschlag durch Zählen der Kippschläge. Ohne Beheizung können Schnee und Eis den Sensor blockieren, was zu ungenauen oder verzögerten Messungen führt.
Wetterstation der NMS Haugsdorf - inhaltliche Betreuung: Johann Stockinger